P – wie Produktionsteam Part 1

Whisky ABC - P wie Produktionsteam Part 1

Wie wichtig ist das Produktionsteam?

Das Produktionsteam von St. Kilian Distillers spielt eine immens wichtige Rolle bei der Herstellung von Single Malt Whisky. Ihre Arbeit ist von grundlegender Bedeutung, da sie die QualitĂ€t, den Geschmack und den Charakter dieses edlen GetrĂ€nks maßgeblich beeinflusst.

Welche Faktoren sind dabei maßgeblich?

Leidenschaft, Hingabe und Fachkenntnis unseres Produktionsteams sind entscheidend fĂŒr die Herstellung von erstklassigem St. Kilian Single Malt Whisky Made in Germany, der Genießer nicht nur in Deutschland, sondern auch bald auf der ganzen Welt begeistert.

Was machen die Produktionshelfer?

Unsere beiden Produktionshelfer, Thomas Leis und der EnglĂ€nder Roy Middleton, sind Allrounder in unserem Team. Sie fĂŒllen nicht nur die fertigen Whiskys und Liköre in Handarbeit mit unserer derzeit noch semiautomatischen AbfĂŒllanlage ab, sondern sie befĂŒllen auch die FĂ€sser mit New Make und sind fĂŒr deren Transport sowie Lagerung in den LagerhĂ€usern unserer Bunker City im Herzen des Odenwalds zustĂ€ndig. Auch die Probenentnahme aus den FĂ€ssern zur sensorischen ÜberprĂŒfung der reifenden Spirits fĂ€llt in ihr Ressort.

Was Ă€ndert sich mit der neuen AbfĂŒlllinie?

Mit der neuen, vollautomatischen AbfĂŒllanlage kommt auch unser Distiller Kilian Mayer ins AbfĂŒllteam. Der gelernte Brauer und MĂ€lzer ist nicht nur als Destillateur fĂŒr St. Kilian tĂ€tig, sondern ĂŒbernimmt ab sofort die Hauptverantwortung fĂŒr unsere vollautomatische AbfĂŒlllinie. Ein weiteres Beispiel dafĂŒr, dass bei St. Kilian Allrounder gefragt sind.

Apropos Vollautomatik, lÀuft bei St. Kilian alles automatisch?

Nein. Wir haben in RĂŒdenau keine automatisierte Produktion. Lediglich das Maischeprogramm lĂ€uft ĂŒber eine Software ab, wie es auch bei Brauereien ĂŒblich ist.

Ist also doch viel Handwerk erforderlich?

Aber ja! Die Destillation ist bei uns reine Handarbeit, bei der Können und FingerspitzengefĂŒhl der Distiller gefragt sind. Denn die Steuerung der einzelnen Destillationsprozesse ĂŒber die Bildschirme im Kontrollraum, auf denen alle Prozessabschnitte mittels einer Software der irischen Firma Rockbrook grafisch darstellt sind, erfordert ein handwerkliches Geschick auf hohem technischem Niveau. Ebenso ist die Ausmischung der Premium-Liköre bei uns im Hause reine Handarbeit und setzt neben Geschick auch ein hohes QualitĂ€tsverstĂ€ndnis voraus. Dies gilt ebenso fĂŒr den hygienischen Umgang mit Lebensmitteln sowie fĂŒr sĂ€mtliche Reinigungsarbeiten.

Wie werden die Flaschen bei St. Kilian etikettiert?

Unsere speziellen FlaschengrĂ¶ĂŸen und -formen erfordern oftmals das Aufkleben der verschiedenen Front- und RĂŒckenetiketten in Handarbeit. DafĂŒr haben unsere beiden Etikettiererinnen, Barbara Ziegelt und Brigitte Kindik, das notwendige, gefĂŒhlvolle HĂ€ndchen, damit die Ă€ußere Erscheinung der St. Kilian Flaschen mit dem hochwertigen Inhalt eine perfekte Einheit bildet.

Gibt es auch Quereinsteiger bei St. Kilian?

Auf jeden Fall. Michael Schimandl hat eine klassische Handwerksausbildung und kam vor ĂŒber sechs Jahren zu St. Kilian. In seiner Funktion als Destillateur ist er fĂŒr die Überwachung der Produktion zustĂ€ndig. Da eine moderne Whisky-Produktionsanlage auch mit viel Technik verbunden ist, kĂŒmmert er sich als gelernter Handwerker zudem fĂŒr sĂ€mtliche technische Belange im Betrieb.

Vom Bier zum Whisky, geht das auch?

Ja, natĂŒrlich! Beste Beispiele sind unser Urgestein, Master Distiller und Blender Mario Rudolf, sowie unser Distiller Philipp Walther. Beide sind gelernte Braumeister und haben bei St. Kilian, ebenso wie der bereits erwĂ€hnte Kilian Mayer, den Schritt vom Bier zum Whisky gemacht. Das ist nichts Ungewöhnliches, da die Herstellung von Whisky der von Bier sehr Ă€hnelt. Denn Whisky ist nichts anderes als destilliertes Bier, welches ohne Zugabe von Hopfen hergestellt wurde und in FĂ€ssern reifen darf. Daher ergĂ€nzen sich beide Berufsrichtungen perfekt.

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