Vom Investmentbanker zum Whisky-Pionier

Vom Investmentbanker zum Whisky-Pionier

 Andreas Thümmler im grossen Xecutives-Interview


Wie kommt ein international erfolgreicher Investmentbanker und Venture Capitalist dazu, im Odenwald eine Whisky-Destillerie nach schottischem Vorbild aufzubauen – und sie innerhalb weniger Jahre zu einer der meistausgezeichneten Adressen für deutschen Whisky zu machen? Genau dieser Frage ist Christian Dueblin von Xecutives.net in einem ausführlichen Gespräch mit unserem Geschäftsführer und Inhaber Andreas Thümmler nachgegangen.

Das Interview zeichnet den Weg nach, der St. Kilian zu dem gemacht hat, was es heute ist: von der ersten Leidenschaft fürs Whiskysammeln über die legendäre „Whisky Villa" in Rüdenau bis zur Gründung der Destillerie im Jahr 2012 gemeinsam mit Master Distiller David Hynes. Andreas Thümmler erzählt offen, wie aus einem Hobby ein Geschäft wurde, warum er sich gegen den Kauf einer bestehenden Destillerie und für den kompletten Eigenaufbau entschied, und was es bedeutet, ein Unternehmen acht Jahre lang zu finanzieren, bevor die erste Flasche verkauft werden konnte.

Einige Stationen aus dem Gespräch


Die Geschichte beginnt weit vor St. Kilian: bei Rothschild und Warburg als M&A-Experte, in der eigenen Investmentbank während des Technologiebooms in Berlin, San Francisco und London – und bei einer über Jahre gewachsenen privaten Whisky-Sammlung, die irgendwann das ganze Haus füllte. Erst als klar wurde, wie stark diese Sammlung an Wert gewann, entstand die Idee, selbst Fässer zu kaufen. Und als sich herausstellte, dass keine Destillerie bereit war, in grösserem Stil Fässer zu verkaufen, reifte der Entschluss, selbst zu produzieren.

Im Interview erklärt Andreas Thümmler auch, was St. Kilian von anderen Whisky-Herstellern unterscheidet: die konsequente Vollreifung in rund 400 verschiedenen Fasstypen statt kurzer Cask-Finishes, das Cuvée-Verfahren aus eigenem Whisky verschiedener Fässer, und die mittlerweile über 300 gewonnenen Goldmedaillen. Er spricht über die Lagerung von mehr als 12.000 Fässern in ehemaligen NATO-Bunkern im Odenwald, über die Zusammenarbeit mit dem bayerischen Königshaus beim König-Ludwig-Whisky in Nymphenburger Porzellanflaschen, über das eigene Bud-Spencer-&-Terence-Hill-Whisky-Label sowie über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unternehmen.

Ein Gespräch, das viele Facetten zeigt: unternehmerischen Mut, technisches Know-how und eine echte Leidenschaft für gutes Whisky-Handwerk.

 

Das vollständige Interview lesen Sie hier:
[Andreas Thümmler – vom Investment Banker und VC Capitalist zum Whisky-Hersteller (St. Kilian Destillerie in Rüdenau, Deutschland)
auf Xecutives.net

*Das Interview führte Christian Dueblin, Chefredakteur von Xecutives.net.*

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