Andreas Thümmler

Aus dem Tagebuch unseres Gründers

Auf dem Weg zur größten Single Malt Whisky-Destillerie Deutschlands

1/ Der erste Kontakt

Mitte der 90er Jahre, als Student der Wirtschaftsinformatik im schönen Rheingau, wurde ich von meinem guten Freund und damaligen Sparkassen-Berater Dirk Hess aus Kirchzell zu einem persönlichen, selbst zubereiteten Dinner eingeladen.

Wohl wissend um die Kochkünste von Dirk konnte ich diese Einladung nicht abschlagen und erschien, wie es sich gehört, in netter Begleitung und gut gelaunt an jenem Abend zuhause bei meinem Freund. Das Dinner mundete exquisit und wurde zu meiner Überraschung überdies hinaus gekrönt von einem Whisky-Tasting erlesener Schottischer Single Malts. Dies sollte meine erste Begegnung mit Single Malts sein.

Dirk verfügte als einer der ersten im Unterfrankenland über das Set der “Classic Malts of Scotland”. Hier verliebte ich mich (nicht in meine äußerst attraktive Begleitung, sondern) eindeutig in den Lagavulin 16 Years, einen der besten torfigen Whiskies von der westschottischen Isle of Islay. Dieses Erlebnis prägte mich eindeutig.

Wie ich später erfuhr, erwarb mein Freund Dirk sein Whiskywissen von einem gewissen Andy McNeill aus Aschaffenburg. Andy ist mit Sicherheit einer der führenden und wichtigsten Single Malt Apostel im Frankenland und darüber hinaus. Ich kann seine Celtic Events und seine Spezialabfüllungen für Sammler noch heute wärmstens empfehlen!

2/ London Days

Mitte der 90er Jahre arbeitete ich als junger Investmentbanker für einige Jahre im Bereich Fusionen und Übernahmen bei einer Londoner Investmentbank. Es war eine lehrreiche, aber auch harte Zeit. 80 bis 90 Stunden Arbeit die Woche an sieben aufeinanderfolgenden Tagen waren die Normalität. Dazu zwei bis drei Mal im Flieger.

Als Spezialist für die Telekommunikationsbranche bekam ich sehr früh viel Verantwortung, machte einen guten Job und meine englischen Chefs Jack, Rob und Mark begannen mich schnell zu schätzen. So kam es, dass der eine oder andere mir nach dem erfolgreichen Abschluss einer Transaktion als kleines Zeichen der Anerkennung eine Flasche schottischen oder irischen Whisky schenkte. Da waren z.B. der Tullamore Dew, ein Chivas Regal 12 Years und die Wild Goose.

Mit der Zeit sammelte sich so einiges an, und im Zimmer meiner 3er WG in der Petticoat Lane in Spitalfields wurde es langsam eng. Zum Glück kamen in den wenigen Stunden der Freizeit meine Investmentbanker Kumpels regelmäßig in meine Bude und leerten beim Sound von Radiohead und Greenday die eine oder andere Flasche. Das Prunkstück meiner Londoner Sammlung sollte eine seltene Flasche Whisky eines belgischen Spezialabfüllers werden, die ich für damals stolze 89 Pfund im Shop des Ritz Hotels erstanden hatte.

Der schottische Spirit wurde von dem Belgier Michel Couvreur in französischen Bordeaux Fässern gereift und nach sechs Jahren abgefüllt. Die Flasche war handbeschriftet, streng limitiert und mit Wachs versiegelt. Ich liebte diesen Whisky nicht nur aufgrund seines besonderen Geschmacks und seiner fruchtigen Nase, sondern auch wegen seiner bestechenden Individualität. Leider liebten meine Kumpels ihn auch, und so blieb kein Tropfen davon übrig, als ich später aus London nach Deutschland zurückkehrte.

Heute kostet eine Flasche von Couvreur schon mal 500 Euro.

3/ Der Club der toten Dichter

Am Ende meiner Studentenzeit wurde ich als Experte des internationalen Bankenumfelds (ich hatte, um etwas hinzu zu verdienen, nebenher bei etlichen Banken und Investmentbanken gejobbt) von einigen Kommilitonen eingeladen, in ihrem “Privatclub” in Mülheim/Ruhr einen abendlichen Vortrag zu halten. Das Thema sollte sein: Nick Leeson – der dramatische Fall der englischen Barings Bank durch eine außer Kontrolle geratene Spekulation in Singapur. Ich nahm das Angebot an und begab mich in der darauffolgenden Woche gut vorbereitet an die Ruhr.

Es fanden sich gut 20 Studenten und Studentinnen im “Club”, dem liebevoll ausgebauten Dachgeschoss einer altehrwürdigen Privatvilla einer industriellen Familie ein. Nach einigen Drinks und dem obligatorischen Small Talk sollte mein Vortrag beginnen. Zu meiner Überraschung und ausgesprochenen Enttäuschung durften die Damen des Abends meinem Beitrag nicht beiwohnen, schließlich handelte es sich um einen Männerclub in altenglischer Tradition, nicht nur, was die Krawattenpflicht anging. Heute undenkbar.

Unter Protest begann ich in einem stark dezimierten Publikum meine Darbietung, die eine gute Stunde andauern sollte. Sichtlich begeistert von dem neu erworbenen Wissen überreichte mir der Inhaber des Clubs unter Beifall und zu meiner großen Freude als Geschenk eine Flasche Knockando 12 Years – ein exquisiter schottischer Single Malt Whisky. Dieser sollte die erste Flasche in meiner Whiskysammlung werden, welche heute über 2000 Flaschen umfasst.

Übrigens gab es als Cocktail den berühmten Whisky Sour, den mochten vor allem die Damen wirklich sehr.

4/ Der Schottland Trip

Im Jahr 2003 beschlossen Malte und ich, einen Whiskytrip nach Schottland zu unternehmen. Malte ist ein super Typ aus Köln und arbeitet in meiner Firma. Mittlerweile hatte ich mich mit einer eigenen M&A Beratung (Anmerk.: Mergers&Acquisitions) in Frankfurt am Main niedergelassen. Wie ich, liebt Malte vor allem die torfigen Single Malts, also wurde unser Reiseziel die Isle of Islay, die berühmte schottische Insel des Lagavulin & Co. Dies sollte mein erster Whiskytrip werden.

Es war Frühsommer und wir hatten eine Woche Zeit. Es gab ein knappes Dutzend Destillerien auf der Insel, und so entschlossen wir uns, das Hauptquartier in einem urigen Hotel in Port Charlotte aufzuschlagen. Ausgerüstet mit zwei gemieteten Mountainbikes klapperten wir innerhalb von 7 Tagen alle Whisky Destillerien ab und tasteten uns von 20 ppm auf über 100 ppm hoch, je mehr ppm desto torfiger. Ardbeg, Caol Isla, Bunnahabain… eine Destille war schöner und spannender als die andere.

Dabei verloren wir auf unseren Drahteseln beim Durchqueren der Insel noch so einige Pfunde. Man sah nur wenige Einwohner, aber dafür Schafe in rauen Mengen, die in Herden auch einmal für längere Zeit die Straßen und Wege verstopften. Die Landschaft war einzigartig und die langen Sandstrände erinnerten mich an die Beaches in der Karibik, wo ich früher schon mal im Urlaub war.

Ein besonderes Erlebnis war der Besuch bei Bruichladdich. Die Destillerie war viele Jahrzehnte stillgelegt, bevor einige Investment Banker aus London sie aufkauften, von Grund auf renovierten und die Produktion von Neuem begannen. Auf Anhieb wurde genau in der Zeit der neue Bruichladdich zum besten Whisky der Welt auserkoren. Eine neue Legende war geboren, und wir deckten uns ordentlich damit ein. So ordentlich, dass wir es vor lauter Flaschen fast nicht mehr nach Deutschland zurückschafften.

Diesem Trip sollten noch viele Whiskytrips nach Schottland, Irland, Schweden und in die USA folgen. Ich machte es zur Tradition, meine besten Mitarbeiter einmal pro Jahr auf eine gemeinsame Whiskyreise für drei bis vier Tage einzuladen. Das ist eine super Gelegenheit für das Team Building und eine tolle Chance, die eine oder andere eingestaubte Raritätenflasche zu einem interessanten Preis in den hintersten Winkeln der Destillerien für die eigene Sammlung zu erwerben.

5/ Frankfurt Westhafen Tastings

2008 beschloss ich in Frankfurt auf Wohnungssuche zu gehen. Ich lebte zuvor für einige Jahre in Berlin, um dort unser Hauptstadtbüro zu etablieren. Das Timing für den Kauf einer Wohnung war aufgrund der, durch die in den USA zuvor losgetretene, globale Immobilienkrise mehr als perfekt. Die Preise waren auf einem Tiefpunkt. Als Banker hatte ich die Grundregel der erfolgreichen Börsen- und Immobilienspekulation verinnerlicht: Buy Low, Sell High. Oder zu Deutsch: Im Einkauf liegt der Segen. 80 Prozent der Menschen tun genau das Gegenteil, was mir bis heute unerklärlich bleibt.

Auf einer Insel im neuen Westhafen in Frankfurt wurde ich fündig. Ein modernes, doppelstöckiges Penthouse mit tollen Dachterrassen, einzigartigem Skylineblick sowie Tiefgarage und Bootsanleger inkludiert. Ich kaufte dem Eigentümer, einem Modefotografen, der erst ein Jahr zuvor den Erstbezug verbuchte, nach wenigen Tagen kurzerhand den Schlüssel des Penthouses ab und zog ein. Was tun mit der neuen Bleibe?

Als ausgesprochener Whiskyfan und mit einigen hundert Flaschen angesammelter Leckerbissen ließ ich für meine Babys ein großes, blau beleuchtetes, kupfernes Regal schmieden, welches sich in der Loggia über zwei Stockwerke erstreckte. Wenige Wochen danach lud ich Freunde und Bekannte, darunter auch gute Kunden meiner Firma, zum ersten “West Harbour Whisky Tasting” ein. Als Verpflegung gab es einige Platten Fischbrötchen von Gosch Sylt und Subway Sandwiches. Das Konzept war etwas unorthodox, aber die Gäste waren allesamt begeistert, und die Sache sprach sich herum. Es stellte sich heraus, dass diese Art des geselligen Beisammenseins und die Konversation mit Unterstützung von zahlreichen edlen Single Malt Whiskys sehr förderlich für die Geschäfte war. Es folgten in den Jahren darauf viele Whiskypartys mit zahlreichen Gästen. Der Druck, die Whiskysammlung zu erweitern, Flaschen nachzukaufen und neue Regionen und Themengebiete zu erschließen, stieg mit dem stetig anwachsenden Wissen und den erhöhten Ansprüchen meiner geschätzten Besucher. In diesen Jahren schoss meine Whiskysammlung in den vierstelligen Flaschenbereich hoch.

Als der Rummel später zu groß wurde, und einige Nachbarn nach einer Star Wars & Whisky Silvesterfete in meinem Penthouse die letzten Register zogen, entschloss ich mich spontan zum Verkauf. In der Zwischenzeit waren die Preise für hochwertige Immobilien in Frankfurt merklich angestiegen und den Gewinn konnte ich gerade gut für den Aufbau meiner eigenen Whisky Destillerie in meiner Heimat gebrauchen. Nicht, dass diese Mittel für den Aufbau von St. Kilian ausgereicht hätten. Ein Vielfaches davon ist bis dato in die größte Single Malt Whisky Produktion Deutschlands geflossen.

Die Argumente für eine so große Investition in den eigenen Whisky waren aber bestechend: Eine solche Investition ist immer hochprozentig und liquide, egal was passiert, und ich wollte, dass es auch in Deutschland einen Qualitätswhisky gibt, der sich im internationalen Umfeld beweisen kann.

6/ Mackmyra Svensk Whisky und das 30 Liter Fass

Anfang 2010 hörte ich vom Seehotel in Niedernberg, zwischen Aschaffenburg und Miltenberg am Main gelegen. Dort sollte es auch eine gute Whiskyauswahl geben. Also machte ich mich auf, um dort mit dem damaligen Bartender und Whiskykenner Dirk Janssen einige Raritäten durchzuprobieren. Zum Ende hin bemerkte Dirk, dass ihm der schwedische Chefkoch des Seehotels aus dem hohen Norden eine Flasche Mackmyra Svensk Whisky mitgebracht hatte, und man diese doch zur Feier des Tages öffnen könnte. Gar nicht schlecht dieser Mackmyra, ein harter Tropfen, aber mit sehr gutem Charakter. Ich wusste gar nicht, dass in Schweden auch Whisky hergestellt wird. Im Land von Absolut Vodka. Dem Koch zufolge konnte man dort auch eigene 30 Liter Fässer mit dem rauen, rauchigen Spirit erwerben. Von so einer interessanten Möglichkeit hatte ich noch nie gehört. Und je kleiner das Fass, desto schneller reift der Inhalt heran. Wow.

Im Frühsommer dann plante ich mit meiner damaligen Lebensgefährtin einen Urlaubstrip nach Pennsylvania, USA. Auf dem Rückweg nach Deutschland legten wir kurzerhand in Stockholm einen Zwischenstopp ein und besuchten nach einigen Stunden Autofahrt Richtung Norden erstmals die idyllische Mackmyra Destillerie. Wir wurden von Jonas Berg, einem der acht Gründer von Mackmyra sofort willkommen geheißen und gut betreut. Es endete darin, dass ich mir gleich einmal ein halbes Dutzend eigene 30 Liter Fässer in verschiedener Ausprägung zulegte. Das geschah ganz unkompliziert und es hatte mich schlichtweg begeistert. 15000 schwedische Fassbesitzer gab es damals bereits seit der Gründung  in 1999. Und sogar Aktien von Mackmyra konnte man schon an der Börse erwerben. Nicht schlecht diese Schweden.

Bis heute gab es viele gegenseitige Besuche, und wir sind Freunde geworden. Unser Master Distiller Mario Rudolf durfte sogar für einige Zeit in der neuen Gravity Distillery von Mackmyra mitarbeiten und so weitere wertvolle Erfahrungen und schwedische Facetten sammeln.

Und natürlich gibt es heutzutage auch bei St. Kilian das eigene 30 Liter Fass zu kaufen. Skoll.

7/ Die Begegnung mit David F. Hynes, Master Distiller aus Irland

In 2010 war ich als Sammler auf der Fachmesse InterWhisky in Frankfurt am Main. An einem der Whiskyverkostungsstände kam ich durch Zufall mit Herrn Queisser aus Wiesbaden ins Gespräch. Als ehemaliger Managementberater und Mitglied eines LIONS Club war er weit gereist und wie ich auch ein großer Whisky-Fan. Er hatte einen besonderen Faible für Irische Whiskys, bei welchen ich mich damals noch nicht so gut auskannte. So kam es, dass er mir als Liebhaber torfiger Whiskys den Connemara Whisky aus Irland zum Probieren anbot. Ich wusste bis dato gar nicht, dass die Iren einen so guten rauchigen Whisky im Angebot haben. Bisher kannte ich das nur von den Whiskys der Isle of Islay in Schottland. Aus dieser Bekanntschaft entwickelte sich eine bis heute währende Freundschaft.

Einige Zeit später entführte mich Christian Boos, ein guter Bekannter und der führende Experte zum Thema Künstliche Intelligenz in Deutschland, auf einen Whiskytrip nach Irland. Er war damals schon ein großer Fan der grünen Insel. Vier Tage lang fuhr uns unser Fahrer namens Eddie in seinem Rolls Royce quer durch das Land. Wir besuchten fast alle Whiskey Destillen, die es gab. In Irland existierten aufgrund einer starken Konsolidierung nur noch ein knappes Dutzend. Besonders spannend war vor allem Cooley’s Distillers, die Heimat des Connemara. Dort lernte ich zum ersten Mal David F. Hynes kennen, seit mehr als 30 Jahren der Master Distiller und Geschäftsführer von Cooley’s. In Kilbeggan, der ältesten lizensierten Whisky Destille der Welt, ebenso Teil der Cooley’s Gruppe, versuchte ich David davon zu überzeugen, mir mein erstes eigenes Fass Whisky zu verkaufen. Sehr unüblich für irische Distiller. Mit viel Beharrlichkeit und Überredungskunst gelang es mir schließlich, David rumzukriegen und so wurde ich Besitzer meines ersten Whisky-Fasses.

Als ein Jahr darauf in meinem Heimatdorf im Odenwald, unweit von Frankfurt/Main eine alte, stillgelegte Textilfabrik mit eigener Quelle zum Verkauf stand, und David wieder sein berühmtes Master Class Seminar auf der Interwhisky hielt (und den neuen, absolut sensationellen Connemara Turf Mor vorstellte), überzeugte ich meinen irischen Freund, seine Reise noch einen Tag zu verlängern, um dieses Objekt gemeinsam zu begutachten.

Schließlich verbrachten wir im Winter 2011 gemeinsam einen Tag im schönen Rüdenau und beendeten unser eigenes ganz besonderes Whisky-Tasting im Morgengrauen am Lagerfeuer. Dieser Moment war die geistige Geburtsstunde von St. Kilian Whisky Distillers. Zurück in Dublin setzte David das nach einem guten Dutzend Drams Besprochene zügig um und bestellte zuallererst die zwei 6000 Liter Kupfer Pot Stills bei Forsyths in Edinburgh (3 Jahre Lieferzeit). Nicht viel später wurde Cooley’s von Jim Beam aus den USA übernommen. Und kurz darauf kaufte Suntory aus Japan die Beam Gruppe in einem Multimilliarden Deal. Zeit für David, sich für eine Zeit lang voll und ganz dem Aufbau seines neuen Babys, “St. Kilian Distillers – Single Malt Whisky made in Germany” zu widmen. Aus der alten Textilfabrik entstand nach und nach in einem behutsamen und aufwendigen Umbau die größte Single Malt Whisky-Destillerie Deutschlands. Welche glückliche Umstände, die zu dieser Genesis führten. Nach viereinhalb Jahren stand das Wunderwerk in Rüdenau, und pünktlich zum St. Patrick’s Day 2016 wurde die Produktion gestartet.

8/ Back to the roots: Coming home

Nachdem klar war, dass St. Kilian im März 2016 am St. Patricks Day in die Produktion geht, stand die Entscheidung fest, nach einer langen, weltweiten Odyssee wieder in die Heimat zurückzukehren und sesshaft zu werden. Unser Dorf Rüdenau befindet sich unweit der romantischen Kreisstadt Miltenberg am Main, auch „die Perle des Mains“ genannt. Das kleine historische Städtchen Miltenberg ist schon seit vielen Jahrzehnten bei Touristen sehr beliebt. Busreisende und internationale Touristen der Flusskreuzfahrt schätzen dieses schöne Fleckchen Erde heute mehr denn je. Noch dazu sind wir nur 60 Auto Minuten von Frankfurt am Main entfernt. Zum Flughafen Rhein-Main sind es nur 45 Minuten. Damit befinden wir uns ganz inmitten des Rhein-Main-Gebiets. Fast 4 Millionen Einwohner leben in unserem Einzugsbereich. Und dennoch liegen wir ganz idyllisch am Main, zwischen Spessart und Odenwald. Eingebettet von Wäldern und Bergen und einer einzigartigen Natur. Wenn man lange Zeit im Ausland unterwegs war und sich viel in Großstädten bewegt hat, dann weiß man das sehr zu schätzen. Die Heimat ist doch am schönsten!

Schon zur Römerzeit gab es hier ein großes Castellum mit 500 berittenen Legionären. Rüdenau wurde damals von den Römern als Weinanbaugebiet genutzt. Der Sage nach verehrten die Römer Wasserheilige in unserem Tal. Noch heute gibt es drei Quellen in Rüdenau und das Rüdenauer Wappen ist von diesen drei Quellen geprägt. Fauna und Flora sind bei uns noch absolut im Einklang. Das Klima in unserer Gegend ist sehr gut geeignet für die langjährige Reifung von Single Malt Whisky. Verwunderlich, dass niemand vor uns darauf gekommen ist. Wir haben großes Glück, dass wir so einen tollen Standort haben dürfen.

Unsere Region war schon vor uns eine wahre Genussregion. Zahlreiche Winzer und Weinberge prägen das Landschaftsbild. Wir verfügen über eine erstklassige Bierbrauerei. Und es gibt diverse Manufakturen: Gewürze, Marzipan und vieles mehr. Von absoluter Spitzenklasse! Da durfte unser Single Malt Whisky nicht fehlen. Und natürlich arbeiten wir mit zahlreichen Betrieben hier in der Region zusammen. In kürzester Zeit haben wir schon viele Freunde gewonnen und die Menschen sind sehr aufgeschlossen und auch wunderbare Fans. Dafür sind wir wirklich sehr dankbar. Durch die “Whisky Freunde” vor Ort durften wir einen ganz tollen Betriebsstart erleben.

Die Zukunftsvision von St. Kilian ist klar: Das Klima, das Wasser, unsere Ingredienzen, die Landschaft und die Leute: All das verspricht eine Spitzenqualität. Unser einzigartiges Team, welches hier am Werk ist, arbeitet jeden Tag mit Feuereifer, um ein absolutes Spitzenprodukt herzustellen. Wir wollen Weltklasse sein und wir werden das auch erreichen. Natürlich schaffen wir das nur gemeinsam mit unseren Fans und unseren Freunden. Wir sind daher über jegliches Feedback dankbar und freuen uns nicht nur über jeden Besucher, sondern auch über jede Rückmeldung im Internet und auf Social Media. Wir sind nicht nur eine Whisky-Destillerie, sondern auch ein modernes Internetunternehmen. Hier werden wir uns besonders viel Mühe geben im Austausch mit unserem Kunden und unseren Fans.